Mit dem Schuljahresende 2016/17 beginnt für Frau Seminarrektorin Christine Huber nach 37 (!) Jahren an unserer Schule der wohlverdiente Ruhestand.

Für viele Schülergenerationen war sie eine überaus kompetente Lehrkraft, die es hervorragend verstand, die individuellen Fähigkeiten ihrer Schüler zu fördern. Die hohen Ansprüche, die Frau Huber an sich und ihren Unterricht stellte, übertrug sie auch auf die Jugendlichen. Die große Leistungsbereitschaft, die sie selbst zeigte, forderte sie auch von ihren Schülern ein. Die Jugendlichen verstanden dies jedoch nie als Überforderung, sondern sehr oft als Chance für die eigene Weiterentwicklung. Und so war Frau Huber ihren Schülern immer ein hoch geachtetes Vorbild mit ihrem außerordentlichen Fachwissen, ihrer gründlichen Vorbereitung, ihrem Fleiß, ihrer Selbstdisziplin und ihrer großen Sorgfalt. Viele Ehemalige sind ihrer früheren Mathematiklehrkraft noch heute dankbar, dass sie ihnen neben mathematischen Formeln auch grundlegende Arbeitshaltungen beibrachte, die im Berufsleben außerordentlich wichtig sind.

Spitzenleistungen ihrer Schüler waren die logische Folge der herausragenden Qualität ihres Unterrichts: Wiederholt lagen die Notendurchschnitte ihrer Abschlussklassen an der Landesspitze, was auch dem Kultusministerium nicht verborgen blieb. Insofern war es naheliegend, dass Frau Huber in die Lehrerausbildung berufen wurde, um ihre erfolgreiche Arbeitsweise möglichst vielen Lehramtsanwärtern zu vermitteln. Über 20 Jahre war sie als Seminarlehrerin für das Fach Mathematik Ansprechpartnerin und Orientierungshilfe für viele Referendare, die an unserer Schule ihre ersten Schritte in den Lehrerberuf unternahmen. Mehrere Jahre setze sie sich zudem als Personalrätin für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen ein. Nicht zuletzt war sie auch eine von der Schulleitung hoch geschätzte Beraterin, wenn es um die Unterrichts- und Stundenplanung oder andere Organisationsfragen ging.

Dass Frau Huber nun in den Ruhestand geht, ist ein großer Verlust für unsere Schüler, für das Lehrerkollegium sowie für die zukünftige, neue Schulleitung. Die gesamte Schulfamilie in Bad Staffelstein wünscht unserer Christine Huber sowie ihrer Familie von Herzen alles Gute für die Zukunft!

Matthias Welsch

 

Christa Zinkl, eine leidenschaftliche Englisch- und engagierte Deutschlehrkraft, kam im September 1980 an die Realschule in Bad Staffelstein. Als gebürtige Oberpfälzerin hegte sie anfänglich noch den Wunsch, nach ihrem Referendariat in Unterfranken nun in die Heimat zurückzukehren. Sie blieb aber und unterrichtete 37 Jahre lang an „ihrer Schule“ als sehr verantwortungsvolle und bewährte Lehrerin, die mit Entschlusskraft und Eigeninitiative besonders die Fachschaft Englisch voranbrachte. Diese betreute sie seit 1997.

Ihr immer freundliches, bestimmtes Auftreten sicherte ihr die Anerkennung in der Fachschaft sowie im gesamten Kollegium. Es ist ihr ein großes Anliegen, den Schülern Freude an der englischen Sprache zu vermitteln und die „Skills of speaking, listening, reading and writing“ beizubringen, aber nicht nur, damit sie gute Noten erzielen. Vielmehr gehören für Christa Zinkl das Erlernen einer Fremdsprache und das Verstehen der Muttersprache Deutsch zusammen. Daher hat sie auch beide (sehr korrekturintensive!) Fächer ini hrem Studium gewählt. Christa Zinkl, der deutschen und englischen Sprache verbunden, hat in 37 Jahren, vielen Schülern, einen erweiterten Blick auf Sprachen vermittelt.

We will miss you, Christa!

Monika Greßmann-Schierer

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