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Mit großer Freude wurde die Nachricht aus München aufgenommen, dass sich die Viktor-von-Scheffel-Schule ab sofort als „Umweltschule in Europa“ bezeichnen darf. Dass sie sich diesen Titel verdient hat, kommt nicht von ungefähr. So wurden von der Schulfamilie zu Beginn des vergangenen Schuljahres Handlungsfelder in Sachen Umweltschutz identifiziert und in Kooperation mit Herrn Schneider vom Landratsamt überlegt und geplant, wie die Problempunkte angepackt werden können. Herausgekommen ist ein Konzept zur Mülltrennung, das Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium gemeinsam in die Tat umsetzten. Erstaunlich war, mit wie viel Eifer sich viele der Schülerinnen und Schüler einbrachten. Teil des Konzepts ist auch die Müllvermeidung, welche der Mensabetreiber, KoBiS GmbH, als Ziel mitverfolgt. So wird bei der Pausen- und Mittagsversorgung darauf geachtet, dass frische und regionale  Produkte angeboten werden, und möglichst wenig Verpackungsmüll anfällt.

Logo Umweltschule
Das zweite Standbein des Projekts Umweltschule möchte den Schutz von Insekten in den Mittelpunkt rücken und unterstützen. Planung und Vorbereitung in Zusammenarbeit mit der Umweltstation Weismain waren bereits abgeschlossen, so dass das Vorhaben in den Startlöchern stand, jedoch von der Corona-Pandemie ausgebremst wurde. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben! So wird dieses Vorhaben, das bereits durch die Spende von zwei Hochbeeten vonseiten des Elternbeirats tatkräftig unterstützt wurde,  realisiert werden, sobald die Umstände dies zulassen.
Ein großer Dank gebührt Annette Hohl und ihrem Schülerteam. Sie haben sich mit großem Engagement sowie viel Herzblut von den zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen nicht entmutigen lassen und sie möchten gemeinsam mit der Schulfamilie die Realschule schrittweise zu einer Umweltschule umgestalten.

Peter Gerhardt, RSD

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